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Qualitätswerkzeug zahlt sich aus
Düsseldorf, den 27.05.2010 - Ist Geiz wirklich geil? Billigartikel halten häufig nicht das, was man sich davon verspricht, und müssen teuer ersetzt werden. Gerade für Werkzeuge gilt: Augen auf beim Kauf, damit nicht aus billig teuer wird.
Hobby-Handwerker haben immer etwas zu tun. Mit Hammer und Säge, Schraubendreher und -schlüssel, Feile und Spachtel werden kleinere und größere Schäden beseitigt und Schönheitsreparaturen vorgenommen. Wohl dem, der über gutes Werkzeug verfügt! Denn was nützt es, wenn bei einer festsitzenden Schraube der Maulschlüssel weiche Backen bekommt und durchdreht? Oder der Schraubendreher sein Blatt verdreht, anstatt die festsitzende Schraube zu lösen? Frust und Ärger sind vorprogrammiert, wenn das Werkzeug der Aufgabe nicht gewachsen ist.
Wer mit offenen Augen durch Kaufhäuser und Baumärkte streift, sieht sich einem Angebot mit immensen Preisspannen gegenüber: So kann ein 30-teiliger Schlüsselsatz unter zehn Euro kosten, aber auch 170. Da wird eine Metallsäge für 4,98 Euro angeboten, ein Konkurrenzprodukt soll 42,95 Euro kosten. Zu teuer oder doch den Preis wert?
Ein Blick unter die Oberfläche, sprich Verchromung, macht Unterschiede deutlich. Da ist zunächst der Werkstoff. Statt eines konventionellen Baustahls besteht Qualitätswerkzeug aus hochfesten Stählen, die je nach Anwendung und Anforderung legiert sind. Beimengungen von Chrom, Nickel, Molybdän, Mangan oder Wolfram verbessern die Produkteigenschaften und machen den Stahl zum Beispiel hart oder elastisch. Das führt dann dazu, dass Hammer- und Meißelköpfe nicht splittern und Blätter von Schraubendrehern nicht brechen. Solche Stähle werden je nach Einsatzzweck gehärtet, so dass Zangen und Schneidwerkzeuge ihren Biss behalten, Sägen ihre Zähne nicht verlieren und Maulschlüssel ihre Weite behalten.
Auch die Fertigungsqualität macht den Unterschied. Hochwertige Verarbeitung mit geringen Toleranzen sorgt beispielsweise dafür, dass die Schlüsselweite von 17 Millimeter so ist wie angegeben - und nicht 17,4 Millimeter, was im harten Einsatz zum Runddrehen von Schrauben führen kann. Auch sind die Schlüsselflächen parallel und stehen nicht konisch zueinander. Die Oberflächen dieser Werkzeuge sind ebenfalls auf lange Lebensdauer angelegt. Sie sind veredelt und wirken Korrosion entgegen.
Eigentlich versteht es sich von selbst, dass Werkzeuge ergonomisch geformt sein sollten. Die Realität lehrt jedoch anderes: Kanten und Ecken, scharfe Grate, labile Mechaniken erschweren dem Anwender das Arbeiten. Hochwertiges Werkzeug liegt gut in der Hand, erlaubt sicheren Krafteinsatz und minimiert so Gefahren beim Umgang damit.
Wer sich nicht sicher ist, welches Werkzeug das richtige ist, sollte ruhig den Profis über die Schulter schauen, denn die können es sich nicht leisten, mit schlechtem Werkzeug zu arbeiten.
Kontakt: Horst Woeckner Stahl-Informations-Zentrum Sohnstraße 65 40237 Düsseldorf Tel: +49 (0)211 6707-849 Fax: +49 (0)211 6707-344 E-Mail: horst.woeckner@stahl-info.de
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