Stahl-Innovationspreis 2012 / Medieninformationen

Stahl-Innovationspreises 2012
Kategorie "Stahl-Design"


 

Brücke an der Himmelsleiter
Mit freiem Blick auf die Wupper


Düsseldorf, 27. Juni 2012 - Die vom Architekturbüro Agirbas / Wienstroer aus Neuss entworfene Brücke an der Himmelsleiter in Opladen ist mit dem Stahl-Innovationspreis 2012 ausgezeichnet worden. Minimalistisches Design, farbliche Kontraste und ein freier Blick auf die darunter fließende Wupper machen den Reiz der Brückenkonstruktion aus.

Von der Quelle in Marienheide im Bergischen Land bis zur Mündung in den Rhein bei Leverkusen hat die Wupper eine Länge von rund 116 Kilometer. 193 Steige, Balken-, Bogen- und Fachwerkbrücken überqueren den Fluss als Straßen-, Eisenbahn- oder Fußgängerbrücken. Letztere gewinnen im Zuge der Umwandlung der Wupperufer in Ausflugsgebiete zunehmend an Bedeutung.

Die Architekten Ercan Agirbas und Eckehard Wienstroer haben als Ersatz einer alten Wupperbrücke im Erholungsgebiet der Ludwig-Rehbock-Anlage in Opladen eine Balkenbrücke mit minimalisti-schem Design entworfen. Die Brücke und die ebenfalls erneuerte Treppenanlage „Himmelsleiter" verbinden die Siedlung Frankenberg rechts der Wupper mit dem Opladener Zentrum auf der linken Seite.

Das Design setzt bewusst auf farbliche Kontraste: Gegen das Grün der Natur ist das Rotbraun des wetterfesten Stahls positioniert, aus dem der Brückenkörper auf beiden Uferseiten besteht. Die Schwere der Wangen im Uferbereich kontrastiert mit der Leichtigkeit im Mittelteil der Brücke. Hier bilden über eine Distanz von 17 Meter Gitterroste aus verzinktem Stahl und Netze aus Edelstahl Rostfrei den Gehweg und die Wangen, so dass der Passant auf das unter ihm fließende Wasser blicken kann. Das Mittelteil ist mit den beiden auskragenden Brückensegmenten durch einen mittigen, in Längsachse der Lauffläche angeordneten Balken kraftschlüssig verbunden. Durch die Höhe des Balkens, der 40 Zentimeter über die Gitterroste ragt, eignet er sich gut zum Sitzen und Verweilen. So wird die Brücke zur „Parkbank".

Schon die Menschen der Antike glaubten fest an eine mathema-tisch-harmonische Struktur der Natur. Teilungen von Strecken nach dem Goldenen Schnitt belegen diese Überzeugung. Auch die Fest-legung der Brückenproportionen folgte einer solchen Regel. Die Brücke wirkt deshalb sehr harmonisch. Die Länge der einzelnen Strecken wird durch eine Folge von Fibonacci-Zahlen gebildet, bei denen sich die nächstgrößere Länge durch Addition der beiden vorherigen Längen ergibt.

Reduziert auf das Wesentliche, ordnet sich das Bauwerk zurückhaltend der umgebenden Parklandschaft unter. Als schmaler Strich in der Landschaft verbindet sie beide Seiten der Wupper und fügt sich perfekt ein in die Sichtachse aus „Himmelsleiter", Wupper- sowie der dahinter liegenden Gewölbebrücke.

Das Design der Brücke nutzt in hervorragender Weise die Festigkeit des Stahls für eine spannende und farblich ausdrucksvolle Konstruktion. Der Materialeinsatz ist effizient. Weiteres Weglassen von Baumaterial ist bei den gegebenen Proportionen nicht mehr möglich.

Kontakt:
Horst Woeckner
Stahl-Informations-Zentrum
Sohnstr. 65
40237 Düsseldorf
Tel: +49 (0)211 6707-849
Fax: +49 (0)211 6707-344
E-Mail: horst.woeckner@stahl-info.de


Die Brücke an der Himmelsleiter in Opladen ist mit dem Stahl-Innovationspreis 2012 ausgezeichnet worden. 


 

  Die Brücke an der Himmelsleiter in Opladen
  ist mit dem Stahl-Innovationspreis 2012
  ausgezeichnet worden.
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

  Download in Druckqualität

 


2012_06_27_StahlDesBruecke2 

 

  Die Brücke lädt zum Verweilen ein.
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

  Download in Druckqualität
Das Bild zeigt Ercan Agirbas (2. von rechts) und Eckehard Wienstroer (beide Agirbas / Wienstroer) bei der Auszeichnung mit dem Stahl-Innovationspreis 2012 zwischen dem Schirmherrn Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle (links) und dem Vorstandsvorsitzenden des Stahl-Informations-Zentrums, Dr. Jost A. Massenberg.

  Das Bild zeigt Ercan Agirbas (2. von rechts)
  und Eckehard Wienstroer (beide Agirbas /
  Wienstroer) bei der Auszeichnung mit dem
  Stahl-Innovationspreis 2012 zwischen dem
  Schirmherrn Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle
  (links) und dem Vorstandsvorsitzenden des
  Stahl-Informations-Zentrums, Dr. Jost A.
  Massenberg.
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

  Download in Druckqualität

Die Gewinner des Stahl-Innovationspreises 2012 mit Hans Jürgen Kerkhoff, dem Präsidenten der Wirtschaftsvereinigung Stahl und Vorsitzenden des Stahlinstituts VDEh, der Moderatorin Birgit Klaus, dem Schirmherrn des Wettbewerbs Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle, und Dr. Jost A. Massenberg, dem Vorsitzenden des Stahl-Informations-Zentrums (1. Reihe von links nach rechts).

 

  Die Gewinner des Stahl-Innovationspreises
  2012 mit Hans Jürgen Kerkhoff, dem
  Präsidenten der Wirtschaftsvereinigung
  Stahl und Vorsitzenden des Stahlinstituts
  VDEh, der Moderatorin Birgit Klaus, dem
  Schirmherrn des Wettbewerbs Prof. Dr.-Ing.
  Wolfgang Reitzle, und Dr. Jost A.
  Massenberg, dem Vorsitzenden des Stahl-
  Informations-Zentrums (1. Reihe von links
  nach rechts).
  (Quelle: Stahl-Informations-Zentrum)

  Download in Druckqualität

Die Bilder dürfen nur im Zusammenhang mit einem Bericht über den Stahl-Innovationspreis 2012 und mit Angabe der Quelle genutzt werden. Im Falle der Berichterstattung bitten wir um einen Beleg.

Home
Aktuelles
Stahl auf der
Hannover Messe 2012
Stahl-Innovationspreis
Stahl-Innovationspreis 2015
Stahl-Innovationspreis 2012
•  Der Wettbewerb
•  Preisträger
•  Finalisten
•  Preisverleihung
•  Medieninformationen
•  Teilnehmer
Stahl-Innovationspreis 2009
Faszination Stahl
Stahl-Recycling
Stahl im Automobil
Stahlschutzplanken
Stahl im Bauwesen
Stahldachpfannen
Stahl und Design
Stahl und Energie
Veranstaltungen
Medieninformationen
Newsletter
Schriftenverzeichnis/
Downloads
Mitglieder
Wir über uns
Links zu Organisationen
Kontakt
Impressum
drucken